BFF-Test: Wer kennt dich am besten? Was die Reihenfolge verrät
Freundschaftstest Team |
Wer deinen BFF-Test als Erstes ausfüllt, kennt dich nicht automatisch am besten. Wir haben uns angesehen, ob die ersten Freundinnen und Freunde, die auf einen Quiz-Link antworten, besser abschneiden als die, die später dazukommen. Das Ergebnis: Im fairen Vergleich innerhalb derselben Tests liegen alle im Durchschnitt fast gleichauf. Mit der Reihenfolge ändert sich aber etwas anderes deutlich: Volle 10 von 10 Punkten kommen bei späteren Antworten häufiger vor.
Warum die Reihenfolge spannend ist
Kennst du das? Du schickst deinen Quiz-Link los, und kurz darauf ist das erste Ergebnis da. Schnell denkst du: Wer so fix antwortet, steht mir bestimmt besonders nah. Und wer erst viel später auftaucht, hat sicher weniger Ahnung.
Genau das wollten wir prüfen. Wichtig vorab: Wir wissen nicht, wann genau jemand geantwortet hat. „Reihenfolge“ heißt hier nur, in welcher Reihenfolge die Ergebnisse eines Quiz gespeichert wurden. Das zuerst gespeicherte Ergebnis ist das 1. Ergebnis, danach folgen das 2., das 3. und so weiter.
Alle Tests zusammen: Die Ersten liegen leicht vorn
Für Tests, die zwischen dem 29. Juli und dem 27. Oktober 2026 erstellt wurden, haben wir 4.422 Tests und 10.066 Ergebnisse von Freunden ausgewertet. Ein Ergebnis bedeutet: Eine Person hat ein Quiz beantwortet. So sieht es aus, wenn man alle Tests zusammennimmt:
- 1. Ergebnis eines Quiz: 3.039 Ergebnisse aus 3.039 Tests, Durchschnitt 6,58 von 10, 6,9 % mit 10 von 10, 7,4 % mit 0 bis 3 Punkten
- 2. oder 3. Ergebnis: 3.100 Ergebnisse aus 1.837 Tests, Durchschnitt 6,52 von 10, 11,0 % mit 10 von 10, 8,7 % mit 0 bis 3 Punkten
- 4. bis 9. Ergebnis: 3.041 Ergebnisse aus 907 Tests, Durchschnitt 6,40 von 10, 11,8 % mit 10 von 10, 9,6 % mit 0 bis 3 Punkten
- 10. Ergebnis oder später: 886 Ergebnisse aus 184 Tests, Durchschnitt 6,22 von 10, 12,8 % mit 10 von 10, 13,3 % mit 0 bis 3 Punkten
Auf den ersten Blick wirkt das wie ein klarer Trend: Je später, desto niedriger der Schnitt. Gleichzeitig steigen aber zwei Werte, nämlich die vollen Punkte und die ganz schwachen Ergebnisse. In dieser Übersicht streuen die Ergebnisse also stärker: mehr Volltreffer, aber auch mehr Ausreißer nach unten.
Allerdings gibt es hier einen Haken. In der Gruppe „10. Ergebnis oder später“ stecken nur Tests, die mindestens 10 Antworten bekommen haben, nämlich 184 Stück. Beim 1. Ergebnis zählen dagegen alle Tests mit, die überhaupt ein Ergebnis bekommen haben, auch die mit einer einzigen Antwort. Man vergleicht also teilweise ganz unterschiedliche Tests miteinander.
Der faire Vergleich: dieselben Tests, andere Reihenfolge
Deshalb haben wir noch einmal genauer hingeschaut und nur die 184 Tests genommen, die 10 oder mehr Ergebnisse gesammelt haben. So stammen alle Zeilen aus denselben Tests, mit denselben Fragen und derselben Person, um die es geht.
| Reihenfolge | Ergebnisse | Durchschnitt | 10 von 10 |
|---|---|---|---|
| 1. Ergebnis | 184 | 6,24 | 5,4 % |
| 2. oder 3. Ergebnis | 368 | 6,33 | 8,4 % |
| 4. bis 9. Ergebnis | 1.104 | 6,28 | 10,5 % |
| 10. Ergebnis oder später | 886 | 6,22 | 12,8 % |
Jetzt sieht das Bild anders aus. Der Durchschnitt bewegt sich kaum. Er liegt zwischen 6,22 und 6,33, egal ob jemand als Erster, als Zehnter oder noch später geantwortet hat. In diesen Tests schneiden die ersten Antworten also nicht besser ab als die späteren.
Der höhere Schnitt von 6,58 aus der Gesamtübersicht lässt sich damit nicht einfach mit „die Ersten wissen mehr“ erklären. In den Tests mit vielen Antworten kommt das 1. Ergebnis nur auf 6,24.
Was sich dagegen klar verändert, ist der Anteil der perfekten Ergebnisse. Beim 1. Ergebnis holen 5,4 % die vollen 10 von 10, beim 10. Ergebnis oder später sind es 12,8 %. Dazwischen steigt der Wert Stufe für Stufe.
Was das für dich bedeutet
Kurz gesagt: Im fairen Vergleich schneiden erste Antworten im Schnitt weder besser noch schlechter ab als spätere. Die Volltreffer tauchen aber eher später auf.
Woran das liegt, können die Daten nicht zeigen. Eine mögliche Erklärung: Wenn ein Link in einer Gruppe herumgeht, sprechen manche vielleicht vorher über die Fragen, und wer später dran ist, weiß dann schon mehr. Genauso gut können ganz andere Gründe dahinterstecken.
Für dich heißt das vor allem: Das erste Ergebnis ist kein Urteil darüber, wer dich am besten kennt. Ob die Reihenfolge etwas darüber aussagt, wie eng eure Freundschaft ist, können diese Zahlen nicht zeigen.
So nutzt du das, wenn du dein eigenes Quiz erstellst
- Schau dir mehrere Ergebnisse an. Ein einzelner Wert sagt wenig. Die vollen 10 von 10 kamen in den Daten bei späteren Antworten häufiger vor als beim ersten Ergebnis. Ein einzelnes Ergebnis zeigt also nur einen kleinen Ausschnitt.
- Teile den Link ruhig breit. Je mehr Leute antworten, desto vollständiger wird das Bild auf deiner Ergebnisseite. Tipps dazu findest du in unserem Artikel über das Teilen deines Quiz per WhatsApp.
- Nimm schwache Ergebnisse nicht zu persönlich. Ausreißer nach unten kommen vor. In der Gesamtübersicht, die allerdings verschiedene Tests mischt, lag der Anteil mit 0 bis 3 Punkten beim 1. Ergebnis bei 7,4 %, beim 10. Ergebnis oder später bei 13,3 %.
- Prüfe deine markierten Lösungen. Bei jeder der 10 Fragen markierst du selbst, welche Antwort stimmt. Schau vor dem Teilen noch einmal drüber, damit deine Freunde keine Punkte verlieren, die sie eigentlich verdient hätten.
- Wähle deine Fragen mit Bedacht. Welche Fragen besonders oft falsch beantwortet werden, zeigt unsere Auswertung der schwierigsten Fragen.
Lust, es selbst auszuprobieren? Erstelle hier deinen eigenen BFF-Test, kostenlos und ohne App. Du gibst deinen Namen ein, bekommst 10 Fragen über dich mit je 4 Antwortmöglichkeiten vorgeschlagen, passt sie nach Lust an und teilst danach den Link.
Über diese Zahlen
Ausgewertet wurden Tests, die zwischen dem 29. Juli und dem 27. Oktober 2026 erstellt wurden. Stand der Datenbank: 2026-10-28 05:36:27 UTC. Das sind 4.422 Tests mit 10.066 Ergebnissen von Freunden. Wir haben nur zusammengefasste Zahlen genutzt, keine Namen und keine persönlichen Angaben. Gruppen mit weniger als 10 Tests zeigen wir nicht.
Gezählt wurde jedes Ergebnis, bei dem eine Person ein Quiz beantwortet hat. Sortiert haben wir nach der Reihenfolge, in der die Ergebnisse eines Quiz gespeichert wurden. Einzelne Antworten haben keinen Zeitstempel.
Die Grenzen: Die Daten zeigen nicht, wer die Freunde sind oder wie nah sie dir stehen. Tests mit vielen Ergebnissen können sich von Tests mit wenigen unterscheiden. Die Übersicht über alle Tests mischt deshalb verschiedene Tests. Fairer ist der Vergleich innerhalb der 184 Tests mit 10 oder mehr Ergebnissen. Alles hier ist beschreibend, eine Ursache ist damit nicht bewiesen.