Freundschaftstest online erstellen: BFF-Test Schritt für Schritt
Freundschaftstest Team | 31. März 2026 · aktualisiert am
Zehn Fragen über dich, ein Link in den Gruppenchat, und kurz danach siehst du, wer bei dir am meisten richtig hat. Darum geht es bei einem Freundschaftstest. Diese Anleitung bündelt alles an einem Ort: wie du deinen Test anlegst, welche Fragen sich lohnen, wie du an Antworten kommst und was die Punkte am Ende bedeuten.
Falls du gerade selbst einen Test von jemandem bekommen hast, scroll ruhig weiter nach unten. Dort steht, worauf du beim Antworten achten kannst.
Zehn Fragen über dich, ein Link für deine Leute
Ein Freundschaftstest, oft auch BFF-Test genannt (BFF steht für „best friends forever“), ist ein kleines Quiz über dich. Du legst die richtigen Antworten fest: dein Lieblingsessen, deine größte Angst, die Stadt, in der du geboren bist. Deine Freundinnen und Freunde versuchen dann, möglichst viele davon richtig zu tippen.
Eine Prüfung eurer Freundschaft ist das nicht. Eher ein Spiel für zwischendurch, das gut zu einer langen Bahnfahrt passt, zum WG-Abend oder zur ersten Woche an der Uni oder in der Ausbildung, wenn sich alle noch beschnuppern. Spannend sind meistens gar nicht die Treffer, sondern die Fehler. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet deine Banknachbarin dich für Team Döner hält, obwohl du immer Sushi bestellst?
So legst du deinen Test an
Du brauchst keine App. Alles läuft im Browser, auf dem Handy genauso wie am Laptop.
- Namen eingeben. Du tippst deinen Namen ein und bekommst zehn vorgeschlagene Fragen über dich.
- Fragen durchgehen. Jede Frage hat schon vier ausgefüllte Antwortmöglichkeiten. Du kannst jede Frage und jede Antwort so lassen oder umschreiben.
- Richtige Antwort markieren. Bei allen zehn Fragen gibst du an, welche Antwort stimmt. Das ist Pflicht, denn sonst wüsste der Test nicht, was er zählen soll.
- Link holen und teilen. Zum Schluss bekommst du einen Link, den du zum Beispiel per WhatsApp verschicken kannst.
Mehr ist es nicht. Wenn du gleich loslegen willst, erstell hier deinen eigenen Freundschaftstest. Lies vorher aber kurz den nächsten Abschnitt, denn bei den Fragen entscheidet sich, ob dein Test Spaß macht oder nach Schema F aussieht.
Fragen behalten, umschreiben oder ersetzen
Die Vorschläge sind ein Anfang, kein Muss
Die zehn Vorschläge decken die Klassiker ab: Farbe, Essen, Film, Lied, Hobby, Jahreszeit, Traumreiseziel, Geburtsstadt, größte Angst und was dich am glücklichsten macht. Bei den meisten Tests auf unserer Seite bleiben die vorgeschlagenen Fragen stehen: Nur in 12,1 % der Tests (333 von 2.747) wurde mindestens eine durch eine eigene Frage ersetzt.
Das ist völlig okay. Schau dir aber die vorausgefüllten Antworten genau an. Beim Lieblingslied stehen zum Beispiel „Bohemian Rhapsody“, „Imagine“, „Stairway to Heaven“ und „Nena - 99 Luftballons“ zur Auswahl. Wenn bei dir gerade etwas ganz anderes in Dauerschleife läuft, markier nicht irgendeine Option, nur weil sie da steht. Überschreib eine davon mit deinem echten Song.
Dasselbe gilt für die Geburtsstadt. Wer in Leipzig, Graz oder Basel zur Welt kam, findet sich zwischen Berlin, München, Hamburg und Köln nicht wieder. Und wenn du eine Antwort änderst, ersetz am besten auch die falschen Optionen durch etwas, das halbwegs zu dir passen könnte. Bei „Käsespätzle“ als richtiger Antwort wirken „Maultaschen“, „Flammkuchen“ und „Currywurst“ als Alternativen glaubwürdiger als eine bunte Mischung, bei der die Lösung sofort ins Auge springt.
Eigene Fragen machen den Test zu deinem
Tests mit mindestens einer eigenen Frage bekamen bei uns im Schnitt 2,7 Ergebnisse von Freunden, Tests nur mit Vorschlägen 2,0. Die durchschnittliche Punktzahl lag in beiden Gruppen bei 6,5.
Das heißt nicht, dass eigene Fragen automatisch mehr Antworten bringen. Eine mögliche Erklärung: Wer sich die Mühe macht, Fragen umzuschreiben, teilt seinen Link vielleicht auch eifriger.
Was schreiben die Leute denn selbst? Auf unserer Seite ging es am häufigsten um Fragen nach der Lieblingsserie: Eine solche Frage stand mit genau gleichem Wortlaut in 19 Tests, eine kombinierte Frage nach Lieblingsfilm oder -serie in 14. Dahinter folgt das Lieblingstier mit 10 Tests. Andere eigene Fragen kommen nicht auf so viele Tests, dafür ist unsere Seite zu klein. Meistens bleibt es außerdem bei einer kleinen Änderung: Von den 333 Tests mit eigenen Fragen haben 177 genau eine Frage ersetzt, nur 5 bestehen komplett aus selbst geschriebenen Fragen.
Schaden tut es jedenfalls nicht, zwei, drei Fragen einzubauen, die wirklich nur dein Umfeld beantworten kann. Zum Beispiel:
- „Was hab ich auf der Klassenfahrt vergessen?“
- „Welchen Stand auf dem Weihnachtsmarkt steuere ich zuerst an?“ (gebrannte Mandeln, Crêpes, Kinderpunsch, Bratwurst)
- „Auf welcher Position spiele ich im Verein?“
- „Was mache ich auf einer Übernachtungsparty garantiert als Erstes?“
Noch mehr Ideen findest du in unserer Sammlung mit den besten Fragen für einen Freundschaftstest. Wenn es eher albern werden soll, schau bei den lustigen Fragen für Freunde vorbei.
Leicht und knifflig mischen
Ein Test, bei dem alle die volle Punktzahl holen, ist schnell langweilig. Einer, bei dem kaum jemand etwas richtig hat, frustriert. Einen Anhaltspunkt gibt ein kurzer Zeitraum von etwa 36 Stunden, in dem bei Tests auf unserer Seite die einzelnen Antworten gespeichert wurden. Am leichtesten war dort die Geburtsstadt mit 78,6 % richtigen Antworten, am schwersten das Lieblingslied mit 55,6 %.
Die Stichprobe ist klein. Eine naheliegende Vermutung ist trotzdem: Woher jemand kommt, weiß man irgendwann, beim Lieblingssong ist man sich dagegen oft nicht so sicher – vielleicht, weil er sich öfter ändert. Für deinen Test heißt das: Lass ein paar einfache Fragen drin, damit niemand leer ausgeht, und streu ein paar schwierigere ein. Welche Fragen sonst noch gern danebengehen, steht in unserer Auswertung, bei welchen Fragen Freunde am häufigsten falschliegen.
Den Link verschicken, ohne dass er untergeht
Der schönste Test bringt nichts, wenn niemand ihn öffnet. Auf unserer Seite ist bei 33,2 % der Tests bis zum Datenstand kein einziges Ergebnis eingegangen, 66,8 % haben mindestens eins bekommen. Ein paar Dinge helfen, damit deiner zur zweiten Gruppe gehört:
- Persönlich statt nur in die Gruppe. Im großen Klassenchat rutscht ein Link zwischen Hausaufgabenfragen und Stickern schnell nach oben weg. Schick ihn deinen engsten Leuten zusätzlich einzeln, mit einem Satz dazu: „Hab einen Test über mich gemacht. Mal sehen, ob du mich besser kennst als mein Bruder.“
- Den richtigen Moment abpassen. Abends auf dem Sofa oder in der Bahn nach Hause hat man eher Lust auf ein Quiz als morgens auf dem Weg zur ersten Stunde.
- Live spielen. Auf dem Geburtstag, beim WG-Abend oder auf der Übernachtungsparty können alle gleichzeitig auf dem Handy antworten. Danach vergleicht ihr direkt und lacht gemeinsam über die Fehler.
- Ruhig einmal nachhaken. Ein freundliches „Hast du meinen Test schon gesehen?“ ist kein Drängeln. Mehr als einmal nachfragen musst du aber auch nicht.
Du hast einen Test bekommen? So gehst du ran
Wenn dir jemand einen Link schickt, öffnest du ihn einfach im Browser. Auch zum Antworten brauchst du keine App. Du beantwortest die zehn Fragen und siehst danach, wie viele von 10 du richtig hattest. Die Person, die den Test erstellt hat, sieht auf ihrer Seite deinen Namen und deine Punktzahl.
- Nimm einen Namen, den sie erkennt. Wenn du nur „xyz“ einträgst, rätselt sie hinterher, wer da so gut abgeschnitten hat.
- Geh nach Gefühl. Nicht im Chatverlauf nach dem Lieblingsfilm suchen und nicht heimlich bei der gemeinsamen Freundin nachfragen. Der Reiz liegt darin, was du wirklich weißt.
- Denk an konkrete Momente. Statt zu raten, welche Farbe sie wohl mag, überleg, was sie letztens anhatte oder welche Hülle ihr Handy hat.
- Schreib danach etwas zurück. Ein „Ernsthaft, du hast Angst im Dunkeln? Seit wann?“ macht aus einem Quiz ein Gespräch. Genau darin liegt der eigentliche Spaß.
Punkte und Namen: Was deine Ergebnisseite zeigt
Auf deiner Seite siehst du eine Liste mit den Namen deiner Freunde und ihrer jeweiligen Punktzahl (von 10). Wenn du lieber in Prozent denkst, rechnest du einfach um: 7 von 10 entsprechen 70 Prozent, 10 von 10 sind 100 Prozent.
Damit du die Zahlen einordnen kannst: Über alle Ergebnisse auf unserer Seite liegt der Durchschnitt bei 6,5 von 10. Am häufigsten kommt 7/10 vor (17,4 % der Ergebnisse), volle 10/10 sind es bei 10,0 % der Ergebnisse. Wer also auf sieben Punkte kommt, liegt ziemlich gut im Rennen.
Hat deine beste Freundin weniger Punkte als jemand, den du erst seit dem Uni-Start kennst? Kein Grund für ein Drama. Ein Punkt Unterschied kann schon an einer einzigen Frage hängen, etwa wenn sich dein Lieblingslied erst kürzlich geändert hat. Frag lieber nach, was sie getippt hat, und erzähl ihr, warum es eigentlich Herbst und nicht Sommer ist. Und wenn du die Liste in der Gruppe teilst, dann als Spaß, nicht um jemanden vorzuführen.
Kurz gefragt
Kostet der Freundschaftstest etwas?
Nein, der Test ist kostenlos, sowohl zum Erstellen als auch zum Beantworten.
Brauche ich eine App?
Nein. Alles funktioniert im Browser. Deine Freunde brauchen ebenfalls nichts zu installieren, sie öffnen einfach den Link.
Kann ich eine Frage ändern?
Ja. Beim Erstellen kannst du jede der zehn Fragen und jede der vier Antwortmöglichkeiten behalten oder umschreiben. Wichtig ist nur, dass du bei jeder Frage die richtige Antwort markierst. Geh am besten alle Fragen in Ruhe durch, bevor du den Link verschickst.
Wo sehe ich, wer geantwortet hat?
Auf deiner Seite als Erstellerin oder Ersteller. Dort stehen die Namen der Freunde, die deinen Test beantwortet haben, jeweils mit ihrer Punktzahl.
Zeigt der Test Namen und Prozent an?
Die Seite zeigt die Namen und die Punktzahl von 10 an. In Prozent umrechnen kannst du sie leicht selbst: 7 von 10 sind 70 Prozent.
Woher die Zahlen kommen
Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus Tests, die zwischen dem 29. Juli und dem 11. Oktober 2026 auf unserer Seite erstellt wurden (Datenstand: 12. Oktober 2026). In diesem Zeitraum entstanden 2.747 Tests, zu denen 5.673 Ergebnisse von Freunden eingingen. Ein Ergebnis bedeutet: Eine Person hat einen Test beantwortet. Wer mehrere Tests beantwortet, zählt also mehrfach.
Die Angaben zu leichten und schweren Fragen kommen aus einem kleinen Ausschnitt. Nur für etwa 36 Stunden wurden die einzelnen Antworten gespeichert, für eine Funktion, die Erstellern zeigte, welche Option jede Person gewählt hatte. Die Antwortenden wurden darauf hingewiesen. Diese Stichprobe umfasst 155 Ergebnisse aus 72 Tests mit 1.549 einzelnen Antworten, von denen insgesamt 65,4 % richtig waren. Das ist wenig, die Werte sind also nur ein grober Hinweis.
Unsere Seite ist klein. Die Zahlen beschreiben, was passiert ist, Ursachen zeigen sie nicht. Verwendet wurden ausschließlich anonyme Gesamtzahlen, keine Namen und keine persönlichen Angaben.